Bücher

Mit Büchern verbinde ich Wissen, Information, Emotion, Inspiration, Kommunikation, Geschichte, Kultur und meine Identitätsentwicklung – alles im stetigen Wandel.

Bücher und ich in Bewegung. Die Transformationsprozesse, die ich Büchern in meinen Werken unterziehe, spiegelen auch meine persönliche Entwicklung seit meiner Migrationsgeschichte als Achtjähriger wieder. Veränderung als etwas Positives und Inspirierends schätzen zu lernen wurde Teil meiner Persönlichkeitsentwicklung. Heute verstehe ich Transformation als Quell künstlerischer Inspiration. Meine Leidenschaft für die künstlerische und bildhauerische Auseinandersetzung mit Büchern entdeckte ich erstmals 2013 mit dem Besuch des Land Art Parks Arte Sella in Italien, wo mich besonders ein Werk des amerikanischen Künstlers Steven Siegel beeinflusste. Ein Land Art Objekt aus kaum noch erkennbaren Zeitungen, die zu organischen Zellulosematerial transformiert waren und als eine alte verwitterte Mauer aus der Landschaft heraustrat.

Ursprung

Auf meiner Studienreise zum Arte Sella – il Parco Artisitico Naturale entdeckte ich für mich erstmals das kreative Potential von Papier und Büchern in einigen der dort ausgestellten Objekte und Installationen. Seither bestimmen Bücher mein künstlerisches Schaffen.

Ausbildung

Die Faszination für Bücher beeinflusste viele meiner Studienarbeiten an der EMK -Edith Maryon Kunstschule Freiburg. In meiner Diplomarbeit griff ich insbesondere die Themen Nachhaltigkeit und Transformation auf und arbeitete wieder mit Büchern und Buchseiten.

Gegenwart

Heute liegt der Schwerpunkt meiner künstlerischen Tätigkeit in der Exploration neuer „Bücherformen“, Objekten wie den Plastiken Grundbuch, der Serie SAFE 01–05 oder Performances wie der interaktiven Installation Durchblick.

Gedanken und Gefühle materialisieren zu Objekten, Teil einer disruptiven Installation in Interaktion neu arrangiert, dematerialisieren sich Bücher zu Kommunikation.

Die Bücherwand ist die konsequente Fortführung meiner künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Buch als Installation und Performance. Die Bücherwand ist zugleich Gegenstand und Metapher, denn sie versinnbildlicht eine Mauer, wie sie normalerweise aus Beton, Stein oder anderen Materialien hergestellt werden. Sie ist eine zunächst nicht verschiebbare, undurchdringlich, und verschlossene, dichte Frontfläche. Sie ruft auch die Vorstellung hervor, machtlos einer Begrenzung gegenüber zu stehen oder einer Unveränderlichkeit ausgeliefert zu sein. Doch die Wand, die Mauer, besteht aus Büchern! Eben diese Interaktion mit Büchern führt Menschen zusammen, denn Bücher sind Vermittler von Sprachen und Kulturen, erzählen Geschichten, machen neugierig und berühren zugleich – und sie bilden. Daher regt eine „Wand“ aus Büchern AkteurInnen einer sozialen Plastik zum Nachdenken an. Sie fordert dazu heraus, querzudenken, und macht Mut sich auf Neues oder Unbekanntes einzulassen.

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